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Aileen Kurkowiak

Eine durchwachsene Erdbeersaison in Kirchhellen geht zu Ende

Eine durchwachsene Erdbeersaison in Kirchhellen geht zu Ende
Foto: pexels.com

Viel Regen und wenig Sonne haben eine kurze Erdbeer-Hauptsaison bedingt. Ein weiterer Störfaktor lässt Landwirt Steinmann ein mittelmäßiges Fazit ziehen.

Seit Mitte Mai hatte eigentlich jeder Obstbauer in Kirchhellen ausreichend reife Erdbeeren auf den Feldern, um die Selbstpflücke zu eröffnen. Während Jörg Umberg und Eberhard Schmücker auf ihren Höfen den Fokus darauf legen, dass die Erdbeersaison durch späte Sorten so lange wie möglich geht, konzentriert sich Landwirt Frederick Steinmann auf seinen Feldern eher auf die Erdbeer-Hauptsaison.

„Es ist natürlich möglich, mit den entsprechenden Sorten bis in den Oktober hinein Erdbeeren zu haben, aber wir schauen bei uns an der Hegestraße, dass die Blaubeeren die Erdbeeren so gut wie möglich ablösen. Das hat in diesem Jahr aus Wetter-Gründen nicht ganz funktioniert“, sagt Steinmann. Dennoch sei er zufrieden und freut sich, dass jetzt noch einige Wochen in der Blaubeer-Selbstpflücke vor ihm und seinem Team liegen.

Steine in den Weg gelegt habe dem Landwirt in diesem Jahr allerdings vor allem die Baustelle an der Hegestraße, unmittelbar in der Nähe seiner Felder. Teils war die Verbindungsstraße zwischen Grafenwald und Gladbeck halbseitig und teilweise auch voll gesperrt. „Wenn die Zufahrt zu den Feldern in der Hauptsaison bis zu zwei Wochen massiv eingeschränkt ist, ist das natürlich sehr ungünstig“, erklärt Frederik Steinmann.

Und auch, wenn sich die Hauptsaison für Erdbeeren dem Ende zuneigt, haben Obstfans in Kirchhellen einen großen Vorteil: Auf den Höfen Steinmann, Umberg und Schmücker gibt es eigentlich immer etwas zu pflücken. Während die Beeren nun noch einige Wochen in voller Pracht stehen, gibt es inzwischen auch Steinobst und schließlich Äpfel und Birnen an den Plantagenhöfen des Dorfes zur Selbstpflücke.

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