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Die Einsatzkräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) hatten es in der Halloween-Nacht am 31. Oktober mit Feuerwerkskörpern im Rucksack und offenbar zu schnellen E-Scootern zu tun. Zwischen 16 Uhr und 1 Uhr kontrollierten uniformierte und zivile Mitarbeiter das Bottroper Stadtgebiet.
Während des gesamten neunstündigen Einsatzzeitraums gingen beim Ordnungsamt lediglich neun Anrufe ein. Vier davon betrafen Ruhestörungen, vier das Zünden von Feuerwerkskörpern und einer eine Rauchentwicklung. Grundsätzlich zieht das Ordnungsamt eine positive Bilanz.
Ein Schwerpunkt der Kontrollen lag auf dem verbotenen Mitführen von Feuerwerkskörpern. Die Stadt hatte im Vorfeld darauf hingewiesen, dass entsprechende Gegenstände an Halloween nach der geltenden ordnungsbehördlichen Verordnung nicht mitgeführt werden dürfen.
Die Einsatzkräfte kontrollierten und durchsuchten insgesamt 79 Personen. In neun Fällen wurden verbotswidrige Gegenstände entdeckt. Neben drei illegalen Vapes fanden die Mitarbeiter in sechs Fällen Feuerwerkskörper. Besonders schwerwiegend waren dabei illegal beschaffte Böller. Wegen ihrer Beschaffenheit und ihrer Herkunft besteht der Verdacht eines strafrechtlich relevanten Verstoßes.
Auch E-Scooter standen im Fokus des Sondereinsatzes. Insgesamt stellten die Mitarbeiter fünf Roller sicher. Die Fahrer waren unter anderem aufgefallen, weil sie zu zweit auf einem Roller unterwegs waren oder durch eine besonders riskante Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer gefährdeten.
„E-Scooter sind längst kein Randthema mehr. Die Gefahren, die von manipulierten Fahrzeugen und einer rücksichtslosen Fahrweise ausgehen, sind erheblich", erklärt Michael Althammer vom Ordnungsamt. Gerade junge Verkehrsteilnehmer müssen für die Risiken sensibilisiert werden. Gleichzeitig seien konsequente Kontrollen und spürbare Sanktionen notwendig, heißt es von Seiten der Stadt. Die Überwachung des E-Scooter-Verkehrs werde deshalb auch künftig ein Schwerpunkt bleiben.
Neben den Kontrollen von Feuerwerkskörpern und E-Scootern stellten die Einsatzkräfte einen Fall von unerlaubtem Urinieren sowie drei Verstöße im Zusammenhang mit Alkoholkonsum am Zentralen Omnibusbahnhof fest.
Dass Halloween in Bottrop weitgehend störungsfrei verlief, führt das Ordnungsamt auch auf die Vorbereitungen zurück. Bereits im Vorfeld hatte die Stadt mit erhöhter Präsenz und Hinweisen auf die geltenden Regelungen aufmerksam gemacht.
„Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Verstöße festzustellen, sondern durch Präsenz, Prävention und konsequentes Einschreiten dafür zu sorgen, dass sich alle Menschen in unserer Stadt sicher fühlen können*, sagt Althammer.