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Valerie Misz

Kirchhellen als Teil der Mammutherde

Kirchhellen als Teil der Mammutherde
Die Kirchhellenerin Stefanie Wolly (l.) gibt ihre Leidenschaft fürs Laufen weiter: Lisa-Marie Schönsee war bereits zum dritten und Carsten Rothkegel zum ersten Mal mit dabei. Fotos: Privat

Gemeinschaft beim Laufen erleben; dafür brennen Susanne Breit und Tochter Stefanie - Sie nahmen mit ihren Lauffreunden am Mammutmarsch teil

Das Mutter-Tochter-Duo aus Kirchhellen ist vor allem bekannt für ihr Engagement bei der jährlichen Wallfahrt nach Kevelaer. Doch Susanne Breit und ihre Tochter Stefanie Wollny bezwingen nicht nur dabei etliche Kilometer. Dieses Jahr nahmen sie zum wiederholten Male an der Extremwanderung durch das Ruhrgebiet teil.

„Die Gemeinschaft, die man beim Laufen erlebt, ist einfach unvergleichlich“, sind die beiden Frauen sich einig und dieses Gefühl geben sie an andere weiter: Susanne lief die 30 Kilometer mit ihrer Freundin Jenny Loebert, während sich Stefanie mit Lisa-Marie Schönsee und Carsten Rothkegel die unglaublichen 55 Kilometer vornahm. „Wir sind morgens um 7 Uhr gestartet und waren mehr als zwölf Stunden unterwegs“, berichtet die Kirchhellenerin.

Susanne Breit (l.) und Jenny Loebert sind die 30 Kilometer lange Route in mehr als sechs Stunden gelaufen.

Von der Menschenmasse getragen

„Man flucht und schwitzt, wird aber gleichzeitig von der Menschenmasse getragen“, so Susanne Breit. Vorbei ging es am Landschaftspark in Duisburg, dem Gasometer Oberhausen, der Zeche Zollverein in Essen bis hinauf auf die Tetraeder-Halde. Das schlechte Wetter hat der Stimmung keinen Abbruch getan. „Ins Ziel zu laufen, ist unbeschreiblich“, sagen sie.

Und auch vor der diesjährigen Wallfahrt, die am 31. August stattfindet, möchte Stefanie wieder das Lauftraining für die Kirchhellener Pilger anbieten: „Das kam im vergangenen Jahr so gut an, dass ich mich darauf freue, zur Vorbereitung im Sommer wieder wöchentlich loszuziehen.“ Das Startdatum wird noch bekanntgegeben.

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