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Aileen Kurkowiak

Zu früh gefreut: Der Brunnen auf dem Johann-Breuker-Platz ist wieder inaktiv

Zu früh gefreut: Der Brunnen auf dem Johann-Breuker-Platz ist wieder inaktiv
Um den hohen Anforderungen an die Wasserqualität gerecht zu werden und eine langfristige Inbetriebnahme des Brunnens auf dem Johann-Breuker-Platz zu ermöglichen, sind aufwändige Arbeiten notwendig. Foto: Valerie Misz

Den Brunnen hygienisch einwandfrei zu betreiben, ist aktuell unmöglich - Ob noch ein weiterer Versuch unternommen wird, steht in den Sternen

Besonders im Sommer ist der Brunnen auf dem Johann-Breuker-Platz äußerst beliebt bei Familien. Warme Temperaturen locken immer wieder Kinder an, die eine Abkühlung suchen und gerne am Brunnen plantschen. Das war auch aktiv von Verwaltung und Politik so gewollt, möchte man doch so dringend die Aufenthaltsqualität am Platz verbessern. Doch eine Sache ist für das Spielen mit dem Brunnenwasser unabdingbar, und genau daran scheitert es: der Hygiene.

Lange war der Brunnen zum Kummer vieler Kirchhellener abgestellt, doch im Juli dieses Jahres gab es dann eine Überraschung und das Wasserspiel sprudelte wieder. Im Vorfeld hatte die Stadt eine Spezialfirma mit der umfassenden Wartung der Brunnenanlage, die sowohl eine gründliche Reinigung als auch notwendige Reparaturarbeiten durchführte, beauftragt. Auch eine Wasseranalyse wurde durchgeführt, doch die Ergebnisse sprechen für sich. Die Wasserqualität entspricht nicht den hygienischen Anforderungen und kann möglicherweise Erreger in sich tragen.

Die aktuelle Brunnenanlage verfügt lediglich über einen sehr kleinen Brunnenschacht mit einem Wasserbehälter, jedoch weder über eine Filteranlage noch ein Dosiersystem für entsprechende Zusätze. Umgangssprachlich könnte man sagen: das Wasser ist umgekippt.

Um den Brunnen dauerhaft sicher betreiben zu können, ist eine vollständige Sanierung der Brunnentechnik unabdingbar, sagt die Stadtverwaltung. Bis dahin ist die Quelle versiegt. Von Seiten der Bezirksvertretung Kirchhellen war bereits zu vernehmen, dass man sich der Thematik annehmen wolle.

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