zum Hauptinhalt springen

Valerie Misz

Baumpatenschaften am Tappenhof

Baumpatenschaften am Tappenhof
Foto: aureus GmbH - Valerie Misz

Anwohner des Neubaugebiets kritisieren die Projektplanung der Stadt – Stadt Bottrop und Nabu stellen sich bei offiziellem Treffen

Bereits im vergangenen Jahr wurden in der Kirchhellener Neubausiedlung am Tappenhof knapp 110 Bäume gepflanzt. Die Corona Pandemie hat den Start des Projekts Baumpatenschaft verzögert.

Baumscheiben bereits verwildert

Die Fläche oder „Insel“, in der die Bäume gepflanzt werden, nennt sich Baumscheibe. Mittlerweile sind viele der angelegten Inseln verwildert. Die Anwohner begrüßen zwar die Idee diese zu bepflanzen, wünschen sich aber Unterstützung von der Stadt bei den Vorbereitungen. „Wir bekommen eine Samenmischung, um eine Blumenwiese auszusäen, aber müssten vorher erst einmal das ganze Unkraut und den Hundekot aus den Baumscheiben entfernen“, sagt einer der Anwohner. Auch bestehen begründete Zweifel, ob es überhaupt noch Sinn macht, aktiv Samen auszusäen. Der Sommer ist schließlich schon weit vorangeschritten und die Patenschaften sollen erst ab Anfang Juli beginnen.

Problematische Planung

Es wurden mehr Baumscheiben im Wohngebiet verbaut als Bäume gepflanzt. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass sich an manchen Stellen Leitungen unter den Baumscheiben befinden, die das Einsetzen von Bäumen unmöglich machen. Auch das stellt die Anwohner des Baugebiets schon seit langem vor besondere Herausforderungen: „Im Dunkeln sieht man die Baumscheiben nicht. Beim Ausparken kommt es öfter vor, dass sie übersehen werden.“ Normalerweise hätte der Fehler längst korrigiert und die Flächen wieder gepflastert werden müssen. Einzelne Anwohner haben schon aus eigener Verantwortung heraus Büsche in besagte Baumscheiben gepflanzt, damit man diese überhaupt wahrnehmen kann. Grundsätzlich ist das Projekt Baumpatenschaft willkommen, da die Begrünung des Baugebiets etwas ist, was die Anwohner befürworten. Sie fordern schnelles und konkretes Handeln, damit das Projekt trotz der Startschwierigkeiten noch für alle zu einem Erfolg werden kann.

Die Stadt Bottrop will helfen

Foto: aureus GmbH - Valerie Misz

„Seit Februar haben wir auf eine Zeit gewartet, in der es möglich ist, mit so vielen Anwohnern das Projekt zu eröffnen. Leider hat es sich durch die Pandemie verzögert“, erklärt Ulrich Kollath vom Fachbereich Umwelt und Grün der Stadt Bottrop. Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder und Rolf Fricke von der Nabu sind sich einig: Hier muss die Stadt unterstützen. „Ich kann den Missmut und die Zweifel verstehen. Wir werden die Bürger bei den Vorbereitungen unterstützen. Außerdem überlegen wir uns ein Konzept für die leeren Baumscheiben, damit diese keine Gefahr mehr darstellen“, versichert der Bezirksbürgermeister.

Sie möchten eine Anzeige auf Lebensart Kirchhellen schalten oder einen PR-Artikel veröffentlichen? Dann nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir melden uns bei Ihnen!

Zurück zur Newsübersicht

Weitere Nachrichten

Aileen Kurkowiak

Otto ist angekommen, die Vogelwache hat ihren Dienst angetreten

FreizeitGalerieSchützenfest Am Mittwochabend (26.8.) kam der Schützenvogel unter Applaus in der Dorfmitte an, wo er für die nächsten eineinhalb Wochen eine sichere Unterkunft gefunden hat. Daniel Böhm hat alle Bilder …
Schützenthron und Pastor Potowski gemeinsam mit der Vogelwache beim traditionellen Vogelaufstellen.
Fotos: Daniel Böhm

Valerie Misz

Sagenhafte Stimmung bei der dritten Brezelversammlung

BrezelfestFreizeitGalerie Bei der dritten und letzten Versammlung vor dem großen Brezelfest am 8. September wurde es am Samstag (15.8.) noch einmal festlich. Auf der Tagesordnung standen der detaillierte Programmablauf, …
Das Brezelkönigspaar (M.) sowie Lieblichkeit und Prinzgemahl empfingen die Brezelbrüder zur dritten Versammlung vor dem großen Fest am 8. September.
Fotos: Daniel Böhm

Aileen Kurkowiak

Pater Zito besucht Freunde der Stiftung in Kirchhellen

Gesellschaft Seit 35 Jahren verbindet eine besondere Freundschaft Kirchhellen mit dem brasilianischen Ort Bom Conselho. Anlässlich des Jubiläums der Unterstützung in Brasilien besuchte Pater Zito nun seine …
Werner Koller, Pater Zito, Julia Hußmann, Linda Landmesser und Hedwig Koller während Zitos Besuch in Kirchhellen.
Foto: Aileen Kurkowiak