Dirndl, Lederhosen und ordentlich Stimmung in Kirchhellen!
Die Gerüchteküche in Kirchhellen hat bereits ordentlich gebrodelt. Nun ist das Geheimnis gelüftet: In das ehemalige „Hellas“ an der Hauptstraße 6 zieht ein neuer Imbiss ein. Und dafür kommt kein unbekanntes Team ins Dorf. Stefan Otte, seine Frau Bianca und sein Bruder Martin, die seit 2017 den „Imbiss am Tetraeder“ erfolgreich betreiben, übernehmen den Standort.
Mit dem „Dorfimbiss vom Tetraeder“ wollen die drei eine Lücke schließen, die sich in Kirchhellen seit einigen Jahren bemerkbar macht. Der Wunsch nach einem klassischen Imbiss mit Currywurst, Pommes und Schnitzel ist im Dorf offenbar groß. Nach der Schließung von Hölscher beziehungsweise später „Burger and more“ und dem Raiffeisen Grill fehlte ein entsprechendes Angebot.
„Wir freuen uns total auf Kirchhellen“, sagt Stefan Otte. Gemeinsam mit Bianca und Martin steckt er derzeit mitten in den Vorbereitungen. Die Umbauarbeiten im ehemalig griechischen Imbiss haben bereits begonnen. Die alte Theke ist entfernt, als Nächstes geht es an das Mobiliar. Rund 30 Gäste sollen künftig im Innenraum Platz finden. Geplant ist eine Mischung aus „modern und gemütlich“.
Damit bietet der zweite Standort deutlich mehr Möglichkeiten als der Imbiss am Tetraeder. Dort konzentriert sich das Angebot auf den Außenbereich, während der neue Dorfimbiss auch bei schlechtem Wetter zum Verweilen einladen soll.
Auf der Speisekarte bleiben die Klassiker, die man von einer Pommesbude erwartet: Currywurst, Schnitzel, Schaschlik, Pommes und mehr. Gleichzeitig soll das Angebot über die klassische Imbissküche hinausgehen. Ein wechselnder Mittagstisch und verschiedene Gerichte aus der gutbürgerlichen Küche sind geplant.
Dabei sollen auch Suppen und Eintöpfe eine Rolle spielen. Eben Hausmannskost, wie sie viele noch aus der eigenen Küche kennen. „Wir könnten uns so etwas wie einen ‚Ommi hat gekocht‘-Tag vorstellen“, verrät Bianca.
Ein rustikales Catering soll ebenso das Angebot ergänzen wie ein Foodtruck, der für Veranstaltungen gemietet werden kann. Damit soll das neue Geschäft nicht nur Anlaufstelle für den schnellen Hunger sein, sondern auch für Feiern und Veranstaltungen eine zusätzliche Möglichkeit bieten.
Auf den neuen Standort aufmerksam geworden sind die Ottes durch Berichte über den Leerstand. „Wir haben uns überlegt, dass wir nicht nur mit mehr Platz gut etwas anfangen, sondern vielleicht auch den Kirchhellenern etwas Gutes tun könnten“, erklärt Martin.
Die Verbundenheit mit dem Stadtteil spielt für die Familie eine wichtige Rolle. Das zeigt sich bereits bei der Gestaltung des künftigen Auftritts: An einem Logo wird schon gearbeitet und darin soll auch ein Kirchhellener Wahrzeichen aufgegriffen werden.
Bis zur Eröffnung ist allerdings noch einiges zu tun. Die Renovierungsarbeiten werden noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb rechnen Stefan, Bianca und Martin derzeit mit einem Start Ende Januar.