Gregorschule in Kirchhellen wird endlich erweitert: Neubau soll 2027 starten
Im ovalen Kreisverkehr Am Lamperfeld in Bottrop soll eine künstlerische Installation entstehen. Vorgesehen ist eine Gruppe von Stelen, die sich an den Totems auf der Halde Haniel orientiert. Damit soll die Verbindung von Kunst, Landschaft und Industriekultur an einen neuen Ort übertragen werden.
Entwickelt wurde das Projekt „Kleine Halde Haniel“ von Reinhard Wieczorek und Guido Hofmann. Beide starben 2026 und konnten die Umsetzung nicht mehr begleiten. Dennoch soll ihre Idee nun verwirklicht werden, in Abstimmung mit den Künstlerfamilien. Das wird dem Kulturausschuss in der kommenden Woche vorgestellt.
Die Gestaltung verbindet die unterschiedlichen Arbeitsweisen. Die farbliche Ausgestaltung folgt Wieczoreks Vorstellungen. Der aus Grafenwald stammende Künstler war für seine expressive Farb- und Formensprache bekannt. Guido Hofmann lebte und arbeitete in Kirchhellen als Bildhauer und Materialplastiker. Die Fertigung der Stelen übernimmt ein Sohn Hofmanns.
Die Stelen werden so positioniert, dass Sichtbeziehungen im Kreisverkehr erhalten bleiben. Auf bewegliche Elemente, spiegelnde Oberflächen, grelle Effekte und zusätzliche Beleuchtung wird verzichtet. Die Innenfläche soll nicht betreten werden.
Die Egon Bremer Stiftung beteiligt sich finanziell. Für die Stadt entstehen keine externen Herstellungskosten. Der Fachbereich Umwelt und Grün führt Transport, Aufstellung und Einbau der Installation in Eigenleistung durch. So soll aus dem Entwurf ein dauerhaftes Kunstwerk und Erinnerungsort werden.