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Aileen Kurkowiak

Kolping Kirchhellen sammelt für die Ukraine

Die Mitglieder der Kolpingsfamilie Kirchhellen laden wieder dazu ein, sich an der Spendenaktion zu beteiligen.
Die Mitglieder der Kolpingsfamilie Kirchhellen laden wieder dazu ein, sich an der Spendenaktion zu beteiligen. Foto: Aileen Kurkowiak

Die Kolpingsfamilie Kirchhellen sammelt erneut Spenden für die Ukraine: Benötigt werden Elektrogeräte, Haushaltswaren, Winterkleidung, Schuhe und Decken.

Hilfe für die Ukraine hat bei der Kolpingsfamilie Kirchhellen inzwischen Tradition. Seit 2023 organisiert sie gemeinnützige Sammelaktionen, die sich am aktuellen Bedarf der Menschen vor Ort orientieren. Auch im Oktober werden wieder Spenden für den ukrainischen Verein Opora gesammelt.

Den Anfang machten Kerzenwachs-Reste. Nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine wurde ein Mitglied auf den besonderen Bedarf aufmerksam. Das gesammelte Wachs wurde in die Ukraine transportiert, dort eingeschmolzen und zu kleinen Wärmequellen verarbeitet. Angesichts der beschädigten Infrastruktur und der damit verbundenen Stromausfälle sind solche einfachen Hilfsmittel wichtig.

Hilfe für Ukraine

Die Verbindung zur Ukraine entstand über einen Mitarbeiter des Kirchhellener Familienbetriebs Maler Brauckmann, im ukrainischen Verein Opora aktiv ist. Daraus entwickelte sich eine regelmäßige Zusammenarbeit. Seitdem richtet sich die Sammlung immer wieder nach dem, was aktuell gebraucht wird.

Gesammelt wurden unter anderem bereits medizinische Hilfsmittel wie Verbandsmaterial und Gehhilfen. Die Spenden kommen längst nicht mehr ausschließlich aus Kirchhellen. Nun stehen Dinge für den kommenden Winter im Mittelpunkt.

„Wir sind im regelmäßigen Austausch mit dem Verein. So wissen wir nicht nur, wie die Spenden eingesetzt werden, sondern auch, was aktuell gebraucht wird“, berichtet das Organisationsteam. Die Helfer sortieren, verpacken und bereiten die Sachspenden für den Weitertransport vor.

Dabei zeigt sich nach Angaben der Kolpingsfamilie, dass die Qualität der abgegebenen Dinge überwiegend gut ist. Rund 80 Prozent der Spenden seien direkt brauchbar. Der übrige Teil müsse aussortiert werden, bevor die Hilfsgüter in ein Zwischenlager nach Essen gebracht werden. Von dort aus werden sie für den Transport in die Ukraine vorbereitet.

Spendenaktion an der Kirche

Wer helfen möchte, kann seine Spenden an zwei Wochenenden im Pfarrheim St. Johannes und aufgrund der aktuellen Baustelle auf dem Kirchenvorplatz, An St. Johannes 7, abgeben. Am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, werden Haushalts-Elektrokleingeräte sowie Haushaltsutensilien wie Töpfe, Pfannen und Schüsseln angenommen. Porzellan sollte bereits transportfertig verpackt sein.

Eine Woche später, am Freitag, 16. Oktober, und Samstag, 17. Oktober, geht es um gut erhaltene Winterkleidung, Schuhe und Wolldecken. Die Annahme erfolgt jeweils freitags von 14 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr.

Wer die Ukraine-Hilfe finanziell unterstützen möchte, kann direkt an den Ukrainisch-Deutschen Verein Opora e.V. spenden. Das Geld wird für Lebensmittel eingesetzt.

Spendenkonto: Sparkasse Essen
IBAN: DE85 3605 0105 0002 8041 85
Verwendungszweck: „OPORA-UA-Aid-40“

Weitere Informationen gibt es hier.

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