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In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Kirchhellen wurde ein Punkt angemerkt, der bei allen Bezirkspolitikern für Unmut sorgte: „Mit der Farbe bin ich ja grundsätzlich einverstanden“, scherzte Bezirksbürgermeister Hendrik Dierichs im Gremium, doch die Sache sei insbesondere aus technischer Sicht in der Tat alles andere als in Ordnung. Zudem gehe es schlichtweg um Vandalismus, betont er. Der Hintergrund: Es mehrt sich die Anzahl an blau angesprühten oder angemalten Strom-Verteilerkästen auf Kirchhellener Grund.
„Die Schmiererei ist das Eine“, so SPD-Mann Aljoscha Bohndorf, der das Thema im Gremium anstieß, doch, „wenn es um Todesdrohungen geht, hört es auf.“ Denn viele Kästen sind unter anderem mit Parolen wie „Tod dem BVB“ beschmiert.
Dierichs Vorgänger Ludger Schnieder startete einst mit der Idee, Kirchhellener Stromkästen von den Offenen Ganztagsschulen gestalten zu lassen. Auch, um fremde Schmierereien zu vermeiden. „Den Faden möchte ich wieder aufnehmen“, erklärt Hendrik Dierichs im Gespräch mit der Redaktion. Da der erste Aufschlag wegen fehlender Manpower einschlief, hat Dierichs nun einen Ansatz und möchte an Profis herantreten. Was man wie machen könne, sei aktuell in Klärung.
„Abgesehen davon arbeite ich daran, Kommunikationskanäle aufzubauen“, so Dierichs, um Schalker Fangruppen, die hinter den Aktionen vermutet werden, von weiteren Verschmutzungen abzuhalten. „In Feldhausen gibt es keinen Stromkasten mehr, der nicht blau ist.“