Skulptur Else wirbt für die Alltagsmenschen 2030
Am Freitagmittag (16.10.) kamen zahlreiche Menschen zusammen, um das Richtfest der neuen Feuerwache in Kirchhellen zu feiern. Ein besonderer Meilenstein, da sind sich alle einig. Oberbürgermeister Matthias Buschfeld bedankte sich bei allen Beteiligten, auch für die Geduld, die zu Beginn des Projekts gefragt war, und die inzwischen zügige Umsetzung.
Denn die Arbeiten an der Rentforter Straße gehen nicht nur „gut und planmäßig voran“, sondern werden voraussichtlich auch günstiger als zunächst kalkuliert. Eingeplant sind 26 Millionen Euro. Aktuell sieht es danach aus, als könnte der Bau knapp drei Millionen Euro weniger kosten. Nicht ohne Grund bezeichnet der Oberbürgermeister die künftige Feuerwache als „Vorzeigebaustelle“ in Bottrop. Ausschlaggebend seien vor allem die qualitativ hochwertigen Arbeiten, die von den ausführenden Firmen zugleich schnell und präzise umgesetzt würden.
Seit dem Baubeginn Ende Juli 2025 hat sich einiges getan: Die Stahlbetonarbeiten am Rohbau sind abgeschlossen, die Klinkerarbeiten an der Lärmschutzwand nahezu beendet. An der Fassade des Nebengebäudes wird noch gearbeitet. Außerdem stehen die Stahlbauarbeiten für das Dach der Fahrzeughalle und das dazugehörige Fachwerk-Tragwerk noch aus.
Die Arbeiten, die den Baufortschritt auch von außen sichtbar machen, stehen kurz vor dem Abschluss, erklärt Bauleiter Lennard Schulenburg. „Dann geht es an den Innenausbau, den Feinschliff.“ Auch für die ausführende Firma August Prien ist das Richtfest ein wichtiger Meilenstein. Gleiches gilt für die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen, die es kaum erwarten kann, planmäßig im Februar 2028 einzuziehen.
„Wie wichtig uns das ist, zeigt, denke ich, die Mannschaftsstärke, mit der wir heute vor Ort sind“, sagt Sprecher Simon Glogowski. In der Vergangenheit hatten die Kirchhellener Feuerwehrleute bereits Gelegenheit, sich bei Führungen ein Bild vom Baufortschritt zu machen. „So oft erlebt man so etwas nicht, da möchte auch keiner das Richtfest verpassen“, betont er.
Auch Bezirksbürgermeister Hendrik Dierichs freut sich über den bislang reibungslosen Ablauf. Zum einen sei es an der Zeit, dass die ehrenamtlichen Feuerwehrleute aus Kirchhellen endlich eine zeitgemäße Feuerwache bekommen. Zum anderen richtet er den Blick auf die Fläche, die durch den Neubau frei wird und künftig den Schülerinnen und Schülern des Kirchhellener Schulzentrums zugutekommen soll.
Bevor die Gäste bei einem kleinen Imbiss und Getränken ins Gespräch kamen, sprach Polier Edhem Jasikovic den Richtspruch. Der große Richtkranz wurde mit dem Kran in die Höhe gehoben. Das Glas zerschellte an den Mauern, denn: „Scherben bedeuten Glück und Segen!“