Ein Denkmal für die Erinnerung: Wie Kirchhellen sein Ehrenmal wiederaufbaute
Eigentlich war die Herstellung eines eigenen Gins nur eine fixe Idee der zwei Kirchhellener Kegelbrüder. Positives Feedback aus dem Freundes- und Bekanntenkreis brachten sie dann auf die Idee, den Gin für den Handel zu produzieren. Die Dirk Böckenhoff, Inhaber der gleichnamigen Obstbrennerei, war direkt Feuer und Flamme. Gemeinsam feilten sie an der perfekten Rezeptur und stellten den ersten Kirchhellener Gin her.
Zunächst stand der Gin mit fruchtig-intensiver Note auf dem Hof Miermann, im Raiffeisen-Markt Kirchhellen und der Tankstelle Josten auf der Bottroper Straße in den Regalen. Über die sozialen Medien bei Instagram konnte die Spirituose auch direkt bei den Jungs vom Kirchhellener Gin bestellt werden. „Der Andrang war so groß, dass wir sogar für einen Zeitraum von knapp drei Wochen restlos ausverkauft waren. Damit haben wir nicht gerechnet“, erinnert sich Julian Knipping.
Jetzt fangen sie an in großem Stil zu denken: Mehr Vertriebspartner vor Ort in Kirchhellen, ein eigener Cocktailstand auf gesellschaftlichen Events, Zubehör wie Gläser und Untersetzer, ein richtiger Online-Shop… „Vieles ist noch Zukunftsmusik, aber wir konnten bereits das Brillengeschäft Sichtbar, Chaos Design und den Hofladen Quer Beet als neue Vertriebspartner gewinnen“, freut sich Henning Rottmann. Die Kirchhellener müssen sich nicht lang gedulden, bis die nächste Idee verwirklicht wird.
Zur Eröffnung von Miermanns Maislabyrinth am 14. und 15. August werden die beiden das erste Mal einen eigenen Stand haben. Henning Rottmann und Julian Knipping sehen den Ausschank als Pilotprojekt: „Es wird bis zu sechs verschiedene Gin-Getränke geben. Wir hoffen, dass für jeden etwas dabei ist“, erzählt Knipping.