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Aileen Kurkowiak

Tempo 50 statt 70: Straßenverkehrsamt begründet geplante Reduzierung

An der Dorstener Straße soll der Verkehr zukünftig langsamer fahren, um beispielsweise Fußgänger an der Bushaltestelle Im Kamp zu schützen.
An der Dorstener Straße soll der Verkehr zukünftig langsamer fahren, um beispielsweise Fußgänger an der Bushaltestelle Im Kamp zu schützen. Foto: Aileen Kurkowiak

Auf Dorstener Straße in Feldhausen soll künftig Tempo 50 gelten. Das Straßenverkehrsamt erklärt, warum es die Geschwindigkeit reduzieren will.

Auf einer Landesstraße in Kirchhellen soll die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 auf 50 Stundenkilometer sinken. Anlass für die Überprüfung war eine Anfrage der CDU-Bezirksvertreterin Ulla Brinkert. Sie hatte Hinweise aus der Kirchhellener Bevölkerung erhalten.

Fabian Fingerlin, Leiter des Straßenverkehrsamtes Bottrop, erklärt, dass sein Amt für die verkehrsrechtliche Anordnung zuständig ist. Straßen.NRW ist als Straßenbaulastträger für die Umsetzung verantwortlich.

Vor einer solchen Anordnung werden die Beteiligten angehört. Straßen.NRW habe die Notwendigkeit der Reduzierung aus seiner Sicht zunächst nicht unbedingt gesehen. Das Straßenverkehrsamt müsse jedoch alle Aspekte abwägen. „Wir müssen hinterher eine Gesamtbetrachtung ziehen“, sagt Fingerlin.

Eine erhöhte Unfallhäufigkeit sei nicht der Grund für die geplante Absenkung. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Verkehrssicherheit an einer Bushaltestelle, die von vielen Kindern genutzt werde. Durch die Neubaugebiete gibt es mehr junge Verkehrsteilnehmer, die die Straße auf dem Weg zur Haltestelle queren.

Hinzu kommt der zunehmende Freizeit- und Ausflugsverkehr. „Der Movie Park, Bauernhöfe und Angebote wie der Erdbeer-Drive-in ziehen viele Ortsfremde an. Wer sich auf den letzten Metern zum Ziel orientiert und nach der richtigen Einfahrt oder Abzweigung sucht, kann leichter abgelenkt sein“, so der Amtsleiter.

Die Geschwindigkeitsreduzierung ist daher eine vorsorgliche Maßnahme. „Besser vorsorgen als hinterher“, fasst Fingerlin zusammen. Wann die neuen Schilder aufgestellt werden, steht noch nicht fest. Dafür ist Straßen.NRW zuständig.

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