Adventskonzert in Kirchhellen: Wie St. Johannes die Chor-Tradition bewahrt
Der Schulhof der Marienschule in Kirchhellen-Feldhausen wird 2027 umgebaut. Der Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuss hat am Dienstag (15.9.) einstimmig den Baubeschluss gefasst, berichtet die Stadt Bottrop. Damit ist der Weg frei für ein Projekt, das den Schulhof klimaresilienter machen und die Aufenthaltsqualität der Kinder verbessern soll.
Im Mittelpunkt stehen die Entsiegelung, neue Begrünung und ein nachhaltiger Umgang mit Regenwasser. In der Vergangenheit kam es im Umfeld der Schule zu Überschwemmungen, wenn der Mischwasserkanal überlastet war. Künftig soll Regenwasser zurückgehalten und versickert werden. Dafür sind Baumrigolen geplant, die mit einer nördlich gelegenen Wiesenfläche verbunden werden.
Schulleiter Gregor Fontein begrüßt den Beschluss. Die Asphaltfläche sei an vielen Stellen marode und der Schulhof renovierungsbedürftig. Fontein spricht von einer „Win-Win-Situation“ und freut sich darauf, dass der Hof als Lernort genutzt werden kann. Mehr Bäume und Grün könnten helfen, die zunehmende Hitze auf dem Schulgelände abzumildern. Schon in diesem Sommer musste der Unterricht bei extremer Hitze verkürzt werden.
Die Arbeiten sollen bereits im kommenden Jahr 2027 beginnen. Fontein blickt ihnen mit Vorfreude entgegen. Rund 1,3 Millionen Euro kostet das Projekt. 90 Prozent werden gefördert, etwa 134.000 Euro trägt die Stadt selbst. Das Geld stammt aus dem NRW-Förderprogramm „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE/JTF-Programm).