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Aileen Kurkowiak

Neues Gesicht im OT-Freiraum: Jonas Bombeck leitet die Einrichtung

Jonas Bombeck, 28 Jahre jung und gelernter Erzieher, leitet ab sofort die Geschicke im Grafenwälder Freiraum.
Jonas Bombeck, 28 Jahre jung und gelernter Erzieher, leitet ab sofort die Geschicke im Grafenwälder Freiraum. Foto: Aileen Kurkowiak

Die Tür steht offen und genau das soll auch so bleiben. Seit Anfang September ist Jonas Bombeck neuer Mitarbeiter im OT-Freiraum in Grafenwald.

Der 28-jährige Jonas Bombeck ist gelernter Erzieher und möchte das Kinder- und Jugendhaus gemeinsam mit den jungen Besuchern weiterentwickeln. Seinen ersten offiziellen Öffnungstag hatte Bombeck am 9. September. Rund 15 Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters kamen direkt vorbei. Für den neuen Mitarbeiter ein gelungener Einstand. „Das war richtig cool“, erzählt er.

Karriere in Jugendarbeit

Bombeck kommt aus Bottrop-Eigen und hat eine Ausbildung als Erzieher absolviert. Bereits während seiner Ausbildung wusste er, dass die offene Kinder- und Jugendarbeit sein berufliches Ziel ist. Praktische Erfahrungen sammelte er unter anderem schon im Kirchhellener f!, wo er sein Anerkennungsjahr absolvierte. Zuletzt war er zwei Jahre bei der Manuel Neuer Kids Foundation tätig.

Auch privat begleitet ihn die Jugendarbeit schon lange. Seit mehr als 20 Jahren ist Bombeck bei den Pfadfindern aktiv, zunächst als Gruppenmitglied, später auch in einer Leitungsfunktion. „Ich wusste, dass das die Angebotsstruktur ist, die ich halten möchte und für die ich Jugendliche begeistern kann“, sagt er.

Im OT-Freiraum möchte er an Bewährtes anknüpfen, aber auch eigene Ideen einbringen. Mittwochs und donnerstags ist das Haus von 15.30 bis 19 Uhr geöffnet, freitags gibt es von 15 bis 17 Uhr einen Kinderbereich und anschließend bis 19 Uhr ein Angebot für Jugendliche. Unterstützt wird Jonas derzeit teilweise durch eine Honorarkraft.

Pläne und Traditionen

Schon in seiner ersten Woche gab es spontan ein Lagerfeuer mit Stockbrot. Künftig möchte Bombeck auch den Garten stärker einbeziehen. Die alten Hochbeete sollen neu bepflanzt werden, und was dort wächst, könnte anschließend bei Kochaktionen verarbeitet werden. Auch Ausflüge stehen auf seiner Wunschliste. Die Jugendlichen haben sich unter anderem einen Besuch im Movie Park gewünscht. Grundsätzlich knüpft er aber an das an, was seine Vorgängerinnen Britta Vollnhals und Laura Blankenstein über die vergangenen Jahre etabliert haben.

Dabei will Bombeck bewusst nah an den Kindern und Jugendlichen bleiben. Sie können während der Öffnungszeiten kommen und gehen, wie sie möchten, manche bleiben länger, andere schauen nur kurz vorbei und kommen später wieder. „Die Tür steht offen“, lautet deshalb auch sein wichtigstes Signal.

Für eine abschließende Einschätzung, was Grafenwald darüber hinaus braucht, sei es nach wenigen Wochen noch zu früh. Eines steht für Bombeck aber bereits fest: Der OT-Freiraum wird gebraucht. Die Besucherzahlen sind hoch und konstant. Und so soll das Kinder- und Jugendhaus auch künftig ein Ort bleiben, an dem junge Menschen unkompliziert zusammenkommen können. Denn: So richtig viele Alternativen für Dinge, die Kinder und Jugendliche in Grafenwald unternehmen können, gibt es schließlich nicht.

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