Online bündeln, analog blättern Kirchhellen macht Seniorenangebote sichtbar
Kirchhellen steht im Oktober wieder ganz im Zeichen des Kürbisses. Am 17. und 18. Oktober lädt Familie Maaßen zum alljährlichen Kürbisfest. Seit 2001 ist das Fest stetig gewachsen, jedes Jahr gibt es mehr auf dem Hof zu entdecken. Nicht verwunderlich also, dass die Veranstaltung nicht nur bei Kirchhellenern fest im Jahreskalender vermerkt ist, sondern auch viele Auswärtige anzieht.
Ansonsten setzen die Veranstalter weitgehend auf das bewährte Konzept. Für Kinder gibt es wieder jede Menge Angebote: Kürbisschnitzen, Treckerfahrten, eine Hüpfburg, Spiele, Stockbrotbacken und das Naturmobil gehören dazu. Auch für das leibliche Wohl ist in üblicher Maaßen-Manier gesorgt: frisch gebackener Zwiebelkuchen und hausgemachtes Brot aus dem eigenen Holzofen, Kürbissuppe, Reibekuchen und Kürbispuffer und noch viel mehr lässt niemanden hungrig nach Hause gehen. Aus dem Zapfhahn fließt wie üblich das am Hof selbstgebraute „Waldbräu“.
Eine Neuerung gibt es am Samstagabend. Wenn das eigentliche Fest gegen 18 Uhr langsam ausklingt, soll es noch ein wenig für die Erwachsenen weitergehen. Getränkestände bleiben geöffnet, außerdem sorgt DJane Mary noch zwei bis drei Stunden für Musik. Die beleuchtete Kübispyramide, der heimliche Star des Kürbisfests, soll dabei für eine besondere Atmosphäre sorgen. Schon Wochen vor dem eigentlichen Fest lockt die Kürbispyramide als beliebtes Fotomotiv unzählige Besucher an.
Auch rund um das eigentliche Festwochenende soll sich in Kirchhellen alles um die orangefarbene Herbstfrucht drehen. Im aufgebauten Kürbiszelt können Besucher mehr als 50 verschiedene Sorten Kürbis kaufen. Tausende Exemplare sind dafür ausgestellt. Weitere Aktionen an den Wochenenden sind ebenfalls geplant.
Wer seinen Kürbis selbst gestalten möchte, muss das nicht zwingend am Festwochenende machen. In den Ferien soll das Schnitzen bereits ab der Mittagszeit möglich sein. Allerdings sollten Besucher zum Fest und auch danach ihr eigenes Schnitzwerkzeug mitbringen. Die vorhandenen Werkzeuge reichen bei größerem Andrang nicht aus. „Wenn schönes Wetter ist, stehen da auch schon mal einige Kinder“, berichtet Hofbetreiberin Alina Maaßen.
Bereits am 1. Oktober soll es außerdem die nächste Afterwork-Party am Hof geben. Auf der Speisekarte stehen dann unter anderem Ofenfladen aus einem 42 Stunden gereiften Hefeteig. Die vergangenen Afterwork-Partys sind bisher auf extrem viel Zulauf gestoßen, sodass Familie Maaßen das Ganze in regelmäßigen Abständen wiederholt.
Wer über weitere Aktionen und Termine informiert bleiben möchte, sollte Anfang Oktober die sozialen Medien des Hofs im Blick im Blick behalten. So soll die Kürbissaison bei Maaßen nicht nur während des Kürbisfests, sondern über den gesamten Oktober zu einem Besuch anlocken.